Die Zeit der Wahrheit

Es ist eine sehr bewegende Zeit. Urplötzlich gelten andere Gesetze. Die gesamte Menschheit wird angeregt, alte Denkstrukturen und eingebrannte Glaubenssätze neu zu sortieren. Ein winzig kleines organisches Molekül bewegt unseren gesamten Erdball. Es ist das Jahr 2020. Ein Macher-Jahr, eine Chance für die Menschheit.

Es gibt unzählige Wirkmechanismen, welche uns Menschen täglich überfluten. Neue Ideen gestalten sich zu wunderbaren Aktionen. Doch im Trubel des Alltags werden jene Ideen oftmals nicht erkannt. Was unser Auge erkennen kann, ist die Gestalt unserer Welt, wie wir sie uns kreiert haben. Das grenzenlose Welten-Universum gibt uns alle erdenklichen Möglichkeiten für eine friedvolle und natürliche Grundbasis. Jedoch haben wir vieles auf die Spitze getrieben, hoch hinauf auf die Spitze des mächtigen Lebensberges. Da werden weitere Berge gebaut, aus künstlicher Intelligenz, Höher-Schneller-Weiter-Philosophien und digitalen Kartenhäusern. Kein Wunder also, dass sich die Erde nun fortbewegt. Fragen wir uns nach dem Sinn dieser Bewegung, werden wir die Begrenzungen unserer Menschlichkeit erkennen. Nichts geschieht grundlos, alles hat seinen Ursprung. Aktuell müssen wir emotional intelligent handeln. Das tun wir relativ selten. Und wenn ein Mikroorganismus den gesamten Globus innehalten lässt, bekommen wir die Möglichkeit, bisherige Begrenzungen zu ertasten, umzugestalten und menschengerecht neu zu formatieren.

Globale Geschehnisse waren schon immer ein Denkanstoß für uns Menschen. Stellen wir uns die Erde als ein winziges Molekül im weiten Kosmos vor. Ein kleines Molekül, das sich unter einer Vielzahl weiterer Moleküle tummelt. Vom Universum aus betrachtet erscheint unser blauer Planet als ein Teil einer unendlichen Gesamtheit. So sind alle Gedanken und Gefühle ein Teil unseres menschlichen Kosmos. Das mag abstrakt klingen, ist bei näherer Betrachtung jedoch gut zu erkennen. So könnte die Theorie erscheinen, dass jeder große Kosmos auf einen kleineren Kosmos blickt. Wir Menschen sind inmitten einer solchen kosmischen Natürlichkeit. Diese These wird von vielen Menschen kaum beachtet. Es sei denn, ein kleinerer Kosmos erschüttert einen größeren Kosmos. Dies ist aktuell der Fall. Schauen wir auf die Gesamtheit, halten wir zusammen und bilden einen gesünderen Kosmos, wird die Natur uns wieder lieben.

Eine echte Chance für mehr Menschlichkeit

Ein unbekanntes Virus-Molekül schleicht sich in das globale System. Plötzlich erstarren sämtliche Programme. Nichts scheint weiterhin zu funktionieren wie bisher. Eine Erschütterung bis ins Mark des Lebens macht sich breit. Das ist die bittere Wahrheit. Zugleich verbirgt sich hinter jedem derartigen Ereignis eine echte Chance. Wir Menschen können wieder näher zusammenwachsen. Ein echtes, ehrliches Miteinander kann entstehen, wenn wir dieser globalen Bewegung Positives zuschreiben. Unsere Politik, die gesamte Wirtschaft, ja die gesamte Menschheit wird auf Augenhöhe gestellt. Nur im Miteinander gelingt es uns, emotional und verstandesgemäß intelligent zu handeln. 

Liebe ist ein Wundermittel

Wenn Menschen erkennen, dass sie durch gemeinschaftliche Gesänge, Musizieren und Herzlichkeiten viel Gutes tun, ist dies bereits ein wunderbarer Schritt für eine gesündere Zukunft. Lassen wir unsere Herzen sprechen, baut sich ein schier unglaubliches Feld zauberhafter Kräfte auf. Ja, das sehen wir zurzeit sehr deutlich. Liegt es demnach nicht auf der Hand, mehr Liebe über unseren kostbaren Globus zu streuen? Noch viel mehr als je zuvor? Natürlich. Fangen wir an, unseren menschlichen Kern endlich leuchten zu lassen. Begeben wir uns einmal in neues Gefilde. Ich persönlich bin mir ganz sicher: Wenn wir Liebe als ein globales Wundermittel erkennen, annehmen und leben, wird unsere Welt wieder ein farbenfrohes und von Menschenherzen geprägtes Gemeinschaftsgut. Denn wir alle haben es in unserer Verantwortung, in unseren Menschenseelen und in unseren Herzen, füreinander da zu sein, uns gegenseitig zu respektieren und LIEBE als unser höchstes Gut lebendig werden zu lassen. Dann, ja dann sind wir Mensch.

In Liebe zu allen Wesen,

Michael

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