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Herzlich willkommen im Zaubermensch Wunderladen!
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Die eisigen Zeitgeister - aus dem neuen Hörbuch

Die Zeit war schon immer ein fröhlicher Begleiter unseres Universums. »Keine Zeit, keine Zeit!« hörte man jeden Morgen um die Ecken tönen. Die Gassen waren leer, die Straßen neblig, und hier und da schien ein gedämpftes Licht aus den Häusern. Es war noch früh am Morgen. 5:27 Uhr zeigten die Uhren der Winterinsel Najah.

Die einzigen wachen Gestalten waren die immerlebendigen Bäume. Sie schlossen ihre Arme nachts, dicht umhüllt von dicken Blättern schützten sie die Bewohner der Insel vor den eisigen Nordwinden.

Diese Winde waren rau und unaufhaltsam. Sie trugen die Zeit von Land zu Land, schneller als die stacheligen Graudrachen fliegen konnten. Ja, es waren die Zeitgeister mit ihren kleinen Augen und einem ziemlich unförmigen Gesicht. Immer wieder fanden sie Beachtung. Man mochte sie nicht, wenn

sie den Bewohnern von Najah heimlich die Zeit stahlen.

Bürgermeister Foley rief jeden Abend zur Spätstunde einen magischen Spruch, gefolgt von den Lichtzeichen aus dem Leuchtturm der hochgelegenen Inselstadt Paga.

Ein Bild, gemalt aus den Träumen unzähliger Glückskinder. Niemand war erwachsen, und kein Mensch dort war klüger oder minderwertiger als ein anderer.

Wie wertvoll, diesen sanften Klängen zu lauschen.

Und wenn wir uns daran erinnern, klopft das Leben dieser Zeitlosigkeit an den Toren unserer Herzen. Wie schön, dass es uns alle noch gibt. Eine unvergessliche Erinnerung, welche in uns wohnt.

Und wenn wir die Augen zum Herzen schließen, können wir sie wieder tanzen sehen. Die Menschenkinder einer vergessenen Welt, präsent und gegenwärtig.

»Lasst uns tanzen, drehen und sehen, so wird die Zeit uns nie vergehen.«

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