Das kleine Gedicht des Vertrauens

Auf einem Stamm ein Steinchen saß,
das sich selbst im Sonnenschein vergaß,
es saß bei Tag und auch bei Nacht,
und wirkte dabei ganz bedacht.

Da fragte die Sonne den kleinen Stein:
„Hey du, sag mal, fühlst du dich nicht allein‘?“
„Nein‘“, sprach der Stein ganz ohne Sorgen,
als gäbe es keinen nächsten Morgen.

Da fragte ihn ein grünes Blatt:
„Du sag mal, weißt du wer dich erschaffen hat?“
„Ja“, sprach der Freund der grünen Triebe,
und erwiderte: „Ich bin aus Sonne, Sand und Liebe“.

„Woher, kleines Steinchen, weißt du das?“
Da lächelte es wortlos zu Blatt, Baum und Gras,
und sang: „Der Himmel liebt uns Kinder sehr,
er liebt uns von den Wolken bis zum weiten Meer.“

Da nickte der Himmel und blickte drein,
und flüsterte: „Ja mein Kind, so wird es sein.“

Und die Moral von diesem Gedicht:
Vertrauen ist immer, vergiss das nicht.

Hinterlassen Sie einen Kommentar

Bitte beachten Sie, dass Kommentare vor der Veröffentlichung freigegeben werden müssen